SVO-Wasserballer stellen nach drei Vierteln die Arbeit ein

(gerald) - - Oeynhausen beim 1:9 im Schlussviertel nur Zuschauer -

Gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Löhne hatten die Wasserballer vom Schwimmverein Bad Oeynhausen eigentlich nur auf Schadensbegrenzung spielen wollen. Doch die Taktik ging schon im ersten Viertel nicht auf.



Schnell führten die Gäste mit 0:2 ehe Sascha Weking der 1:2 Anschlusstreffer gelang. Löhne reagierte postwendend mit dem 1:3. In Überzahl konnte Christian Rusche für den SVO wieder auf 2:3 verkürzen. Doch jetzt kam der Löhner Express in rollen und nach drei Treffern in Folge gingen die Gäste mit 2:6 in die erste Pause. Nach dem Wiederanpfiff konnten die Oeynhauser eine Überzahl nicht nutzen. Die Löhne gaben noch einmal Gas und trafen erneut mit drei Treffern in Folge zur 2:9 Vorentscheidung.

Nach dem Seitenwechsel gingen es die Gäste etwas langsamer an. Axel Eismann traf für die Kurstädter zum 3:9. Löhne gelang das 3:10. Eine SVO-Unterzahl konnte ohne Gegentreffer verteidigt werden. Gerald Zein traf zum 4:10 und wieder Axel Eismann mit dem 5:10. Eine weitere SVO-Unterzahl wurde abgewehrt, doch kurz vor der letzten Pause trafen die Löhne noch zum 5:11.

Nach diesem kleinen 3:2 Sieg im dritten Viertel schalteten die Gäste aber wieder einen Gang hoch und die Oeynhauser leider einen Gang zurück. Praktisch ohne Gegenwehr kassierten die Badstädter Treffer um Treffer. Die Verzweiflung zeigt sich auch dadurch, dass das einzige SVO-Tor durch den Center-Abwehr-Spieler Thomas Gries erzielt wurde. Am Ende musste der gute SVO-Torwart Arne Witschel in diesem Viertel ganze neun Mal den Ball aus dem Netz holen. Der Endstand von 6:20 (2:6, 0:3, 3:2, 1:9) fiel somit deutlich zu hoch aus.

Es spielten: Arne Witschel (Torwart), Axel Eismann (2 Tore), Gerald Zein (1 Tor), Axel Schmitz, Frank Althoff, Thomas Gries (1 Tor), Christian Rusche (1 Tor), Felix Nieburg, Simon Willer und Sascha Weking (1 Tor).