Oeynhauser Wasserballer unterliegen in Herford mit 8:16

(gerald) - - SVO erst disziplinlos und dann kampflos -
Gegen die ehemalige erste Mannschaft aus Herford, die noch in der Vorsaison eine Klasse höher spielte, rechneten sich die SVO - Wasserballer nicht all zu große Hoffnungen aus. Allerdings haben die Oeynhauser derzeit einen tollen Lauf und schlugen zuletzt sogar das Team aus Löhne.


Gegen die ehemalige erste Mannschaft aus Herford, die noch in der Vorsaison eine Klasse höher spielte, rechneten sich die SVO - Wasserballer nicht all zu große Hoffnungen aus. Allerdings haben die Oeynhauser derzeit einen tollen Lauf und schlugen zuletzt sogar das Team aus Löhne. Garant für diese Siegserie war die strikte Disziplin gerade in der Abwehr. Mit dem Anpfiff der Partie waren die Kurstädter auch hellwach. Prompt ging man auch mit 1:0 in Führung. Doch dann folgte bereits die erste Schwächphase. Drei Treffer in Folge brachten die Gastgeber aus Herford mit 1:3 nach Vorn. Axel Eismann erzielte den Anschlusstreffer zum 2:3 und kurz darauf stellte Gerald Zein den 3:3 Ausgleich her. Im letzten Angriff erhöhten die Herforder dann noch einmal zum 3:4 Pausenstand. Zu Beginn den zweiten Viertels trafen die Gastgeber zum 3:5. Beide Teams hatten dann ein erfolgloses Überzahlspiel. Den 4:5 Anschlusstreffer konnte erneut Eismann verbuchen. Mit zwei weiteren Treffern bauten dann aber die Herforder den Vorsprung zum 4:7 Halbzeitstand aus. Der dritte Durchgang begann mit einem 5 Meter Strafwurf gegen die Oeynhauser. SVO-Keeper Sascha Weking war noch am Ball dran, doch der Wurf schlug hart zum 4:8 im Tor ein. Eine erneute Überzahl für die Oeynhauser wurde, trotz zuvor gemachter Absprache, kläglich vergeben. Im Gegenangriff erhöhten die Gäste aber auf 4:9. Wieder wurde ein SVO-Angriff zu hart gestoppt. Die nun folgende Überzahl wurde besser ausgespielt und Zein traf zum 5:9. Aber schon bei der nächsten Gelegenheit war die Oeynhauser wieder unorganisiert und Herford stellte den alten Abstand mit 5:10 wieder her. Den Schlussstreffer im dritten Durchgang setzte noch einmal Gerald Zein zum 6:10 Pausenstand. Im vierten Viertel waren zunächst die SVO-Spieler noch hoch motiviert. Endlich traf auch Christian Rusche in den gegnerischen Kasten. Doch nach dieser gelungenen Aktion brach die SVO Ordnung völlig zusammen. 5 Herforder Konter = 5 Treffer und es stand 7:15 . Damit war alles gelaufen. In der Endphase hatte das Oeynhauser Team dann noch eine gelungene Aktion. Erneut in Überzahl wurde auf den frei gespielten Thomas Gries gepasst, der per Volley-Druckwurf traf. Somit hatten die Oeynhauser lediglich 2 von 7 Überzahlspielen erfolgreich nutzen können. Den Schlusstreffer zum 8:16 (3:4, 1:3, 2:3, 2:6) Endstand, setzten allerdings die Herforder. Ob die Oeynhauser eine reelle Chance auf einen Sieg gehabt hätten, kann man nicht sagen. Dafür waren die SVO Spieler einfach disziplinlos.
Es spielten: Axel Eismann (2 Tore), Thorsten Klinksiek (1 Tor), Gerald Zein (3 Tor), Axel Schmitz, Tristan Eppelt, Tome Ruhrländer, Thomas Gries (1 Tor), Thomas Lampe, Christian Rusche (1 Tor), Björn Stuke, Marcel Linke und Torwart Sascha Weking.