Oeynhauser Wasserballer mit zwei Niederlagen nach Osterpause

(gerald) - - In Rheda-Steinhagen chancenlos / Gegen Bielefeld planlos -
Nach der Osterpause ist die Siegesserie der Wasserballer vom Schwimmverein Bad Oeynhausen jäh gerissen.


Nach der Osterpause ist die Siegesserie der Wasserballer vom Schwimmverein Bad Oeynhausen jäh gerissen. Im Auswärtsspiel gegen den souveränen Tabellenführer hatten die Kurstädter, mit nur acht Spielern angereist, auch nur die Vorgabe sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Doch schon der Beginn der Partie ließ nichts Gutes ahnen. Nach nur 27 Sekunden hatten die Oeynhauser die erste Unterzahl zu überstehen. Die Gastgeber gaben richtig Gas und führten schnell mit 3:0. In der fünften Spielminute verkürzte Christian Rusche auf 3:1. Im folgenden Angriff erhöhten die Steinhagener zum 4:1 Pausenstand. Im Großen und Ganzen war das erste Viertel noch recht positiv aus Sicht der SVO-Spieler verlaufen, hätte man die drei eigenen Überzahlspiele nutzten können. Im zweiten Durchgang gab es dafür richtig was auf die Mütze. Mit 10:4 zogen die Gastgeber zum 14:5 Pausenstand auf und davon. In diesem Tempo ging es munter weiter. Mit 7:2 und 5:2 stand es am Ende 26:9 für den Tabellenführer. Zu keiner Zeit gelang den Oeynhauser ein kontrollierter Angriff und mit den schnellen Gegenstößen von Rheda-Steinhagen war die Abwehr überfordert. Es spielten: Gerald Zein (4 Tore), Axel Schmitz, Andre Eichhorn (1 Tor), Tome Ruhrländer (1Tor), Christian Rusche (3 Tore), Guido Hiltner, Björn Stuke und Torwart Sascha Weking.

In der Partie zu Hause gegen Bielefeld war eigentlich ein Sieg eingeplant. Nach dem ersten Viertel sah auch alles danach aus. Mit 6:3 gingen die Oeynhauser klar in Führung. Nach der Viertelpause erhöhten die Kurstädter sogar auf 8:3 und dann kam der Einbruch. Auf einmal funktioniert gar nichts mehr. Der SVO-Angriff kam völlig zum Erliegen, da die zweite Reihe der Oeynhauser einfach nicht oder viel zu spät mit aufrückte. Die schnellen Bielefelder Gegenstöße überrumpelten zudem die Abwehr immer wieder. Mit 2:4 ging das Viertel an die Gäste zum 8:7 Halbzeitstand. Jetzt wurden die Oeynhauser auch noch hektisch. Zwei Überzahlspiele wurden kläglich vergeben. Im Gegensatz zu den Bielefeldern, die in Überzahl zum 8:8 ausglichen. Kurz darauf gingen sie sogar mit 8:9 in Führung. Axel Eismann erzielt den erneuten 9:9 Ausgleich. Dann, im ruhenden Spiel (Bielefeld hatte Einwurf), wurde gegen Centerabwehrspieler Thomas Gries ein Foul gepfiffen. Die erstaunte Nachfrage beim Unparteiischen wurde mit einer Hinausstellung mit Ersatz bestraft. Da es der dritte Spielverweis für Gries war, wurde der Spieler gang von der Partie ausgeschlossen. In der folgenden Überzahl erzielten die Bielefelder das 9:10. Bereits im nächsten Angriff der Oeynhauser war es dann Gerald Zein, der zum 10:10 einwarf. Nur Sekunden vor der Pause war die SVO-Abwehr wieder nicht konzentriert und Bielefeld traf zum 10:11. Auch dieser Durchgang ging also mit 2:4 verloren. Im Schlussviertel waren die Kurstädter dann völlig planlos. Zunächst gelang Thorsten Klinksiek der 11:11 Ausgleich. Doch in der Folge wollten die Oeynhauser das Spiel mit der Brechstange umbiegen. Die Folge: Nach vorne lief bei den Gastgebern gar nichts mehr. Unzählige Fehlwürfe ließen die Akteure schlicht verzweifeln. Die Bielefelder waren deutlich abgeklärter und schlichen sich auf 11:14 davon. Zwei Sekunden vor dem Abpfiff der Partie traf Christian Rusche noch zum 12:14, was im Oeynhauser Ärger über die vielen vergebenen Chancen fast unterging.
Es spielten: Axel Eismann (1 Tor), Thorsten Klinksiek (5 Tore), Gerald Zein (2 Tore), Axel Schmitz, Tome Ruhrländer (1Tor), Thomas Gries (1 Tor), Tristan Eppelt, Christian Rusche (2 Tore), Guido Hiltner, Björn Stuke (1 Tor), Marcel Linke und Torwart Sascha Weking