Chronik

CHRONIK DES SCHWIMMVEREIN 08 / 21 BAD OEYNHAUSEN E.V.

Wenn man heute die Geschichte des Bad Oeynhausener Schwimmvereins schreibt, so kann man – soweit es sich um die Schilderung der Anfänge des Vereins handelt – nur auf sehr dürftiges Aktenmaterial zurückgreifen. Immerhin ist festzustellen, daß der Schwimmverein am 1. Juli 1908 gegründet wurde. Es sind nur wenige Schwimmfreunde gewesen, die ihn aus der Taufe gehoben haben. In der ersten Zeit des Bestehens der Verein hart um seine Existenz kämpfen müsse. So stand damals zur Ausübung des Sports nur die Werre zur Verfügung. Man kann sich daher gut vorstellen, daß die im Sommer geleistete Arbeit während der langen Wintermonate wieder in ein Nichts zerrann. Nur der unermüdliche und tatkräftige Einsatz der Gründer des Vereins ist es zu danken, daß die auftretenden Anfangsschwierigkeiten überwunden wurden und der Verein seine Existenz behaupten konnte. Noch im Gründerjahr 1908 veranstaltete der Bielefelder Amateur- Schwimmverein in der Werre am Siel ein nationales Schwimmfest. Im darauffolgenden Jahr wurde das Schwimmfest in Verbindung mit einem Armee- Vergleichsschwimmen  vom Bielefelder Schwimmverein wiederholt. In dieses Jahr fiel der Neubau der städtischen Badanstalt. Dann machte die Entwicklung des Vereins eine sehr lange Pause. Noch bis 1914 hielten alle Schwimmfreunde treu zusammen, aber in den nachfolgenden Kriegsjahren schrumpften die Reihen der Unentwegten zusammen, und erst im Jahre 1920 erhielt der Schwimmverein durch die freudige Initiative der Sportsfreunde Bröckel und Flachmann neuen Auftrieb. Diese beiden Herren veranstalteten ein internes Schwimmfest, dessen Überschuß dem Magistrat der Stadt Bad Oeynhausen zum Bau eines Sprungturmes überwiesen wurde. Aber leider erfuhr der Verein keine Aufwärtsentwicklung.

Am 1. Juli 1921 fanden sich durch die Initiative des Schwimmkameraden Kallerhoff  rund 20 am Schwimmsport interessierte Personen im Hotel Fürstenhof zusammen. Einstimmig wurde von der Versammlung die Neugründung des Schwimmvereins beschlossen. Zum Vorsitzenden wurde O. Flachmann gewählt. Schon am 6. Juli 1921 hielt der neuformierte Verein sein Schwimmfest ab, er schloß sich dem Deutschen Schwimmverband und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft an und zählte 178 Mitglieder. Vorsitzender war im Jahre 1922  H.Held, der bald von W. Scholz als Vorsitzender abgelöst wurde. Der Wechsel im Vorsitz des Vereins war in dieser Zeit anscheinend an der Tagesordnung. Dr.Huchzermeyer führte 1923 das Vereinsschiffchen.

In dieses Jahr fiel auch die Gründung des Damenschwimmvereins „Libelle“, der im folgenden Jahr vom Schwimmverein übernommen wurde. Im Jahr 1924 entwickelte sich der Verein günstig weiter, doch traf ihn ein schwerer Verlust durch den Tod des Sportsfreundes A.Becker, der um diese Zeit die Seele des SVO gewesen ist. 86 Mitglieder bildeten den Stamm der Schwimmgemeinde. Schon im nächsten Jahr sank die Zahl der Mitglieder auf 62 herab.

Mit dem Jahre 1926 übernahm ein Mann den Vereinsvorsitz, dem die Bad Oeynhausener Schwimmangelegenheit außerordentlich viel zu verdanken hat. Hermann Klingner, Mitglied seit 1921, stellte sich rührig und selbstlos in den Dienst der Sache. Unter seiner Leitung wuchs die Jugendschwimmerbewegung im Verein stark an. Die Zahl der älteren Mitglieder ging etwas zurück. Die Gesamtmitgliederzahl betrug nur noch 51. Im Jahre 1927 sank die Zahl der Mitglieder immer weiter. 46 Unentwegte hielten noch aus. Die Sportlichen Erfolge gingen weiter zurück. Das Jahr 1928 brachte so ziemlich den Tiefstand des Vereins; die Mitgliederzahl betrug nur 39.

Mit dem neuen Vorsitzenden Dr. med. Bischoff, der 1929 die Leitung des Vereins übernahm, setzte eine Aufwärtsentwicklung der Mitgliederbewegung ein. Eine eifrige Werbearbeit wurde unter Führung des neuen Vorstandes geleistet, und bald zählte der Verein wieder 75 Mitglieder. Eine mächtige Arbeit nahm der Verein im ersten Jahr unter der Leitung Dr. med. Bischoffs auf sich, als ein Clubkampf mit Gütersloh, Herford, Schildesche und Detmold ausgetragen wurde. Das Wasserballspiel nahm einen kräftigen Aufschwung im Verein. Von acht ausgetragenen Spielen wurden sechs gewonnen. In diesem Jahr wurde erstmalig vom Verein das Schulvergleichs-schwimmen durchgeführt.

Ist auch das Jahr der Übernahme der Vereinsführung durch Dr. med. Bischoffs ein Jahr des Aufschwungs gewesen, so setzte aber doch in der nachfolgenden Zeit wieder eine Abwärtsbewegung der Mitglieder ein. Im Jahre 1932 zählte man noch 23 Mitglieder. Das Jahr 1933 brachte wiederum einen Wechsel in der Vereinsführung mit sich. In einer außerordentlichen Versammlung wurde Herr Dr. med. Aly einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt. Am 2. Juli des gleichen Jahres konnte der Schwimmverein mit weiteren 15 Schwimmvereinen der Umgebung bei der Einweihung der neuen Badeanstalt in den Sielanlagen ein Gau-Schwimmfest durchführen. Die Mitgliederzahlen wuchsen zusehends, und die Beteiligung an auswärtigen Schwimmfesten wurde zahlreicher. Auch ließen die sportlichen Erfolge erkennen, daß in den Übungsstunden gewinnbringende Arbeit geleistet wurde. Im Jahre 1935 war die Mitgliederzahl auf 65 angestiegen. Der Verein leistete in diesen Jahren erhebliche Breitensportarbeit. Jährlich fand das Schulvergleichsschwimmen statt, außerdem wurde eine Wanderplakette der Stadt Bad Oeynhausen ausgeschwommen. So waren die Jahre bis 1939 für den Verein sehr ersprießlich und gleichzeitig mit vielen sportlichen Erfolgen gekrönt. In dieser Zeit fiel auch die sportliche Begegnung mit dem derzeitigen westdeutschen Wasserballmeister aus Bocholt.

Das Jahr 1939 brachte mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges allen Vereinen, so auch dem Schwimmverein, eine fühlbare Abwärtsentwicklung. Viele der männlichen Mitglieder wurden zum Wehrdienst eingezogen. Der Sportbetrieb kam langsam zum Erliegen. Nur der Initiative des zweiten Vorsitzenden H. Klingner, der aus eigenen Mitteln die Mindestbeiträge an den WSV entrichtete, um die Verbandsrechte für den Verein sicherzustellen, ist es zu verdanken, daß dem Verein eine Neugründung erspart blieb.

Im März 1949, nachdem ein Teil der früheren Mitglieder aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war, traf man sich zu einer Werbeveranstaltung für den Schwimmsport in der Gastwirtschaft Krug. Um dieser Versammlung das erforderliche Gepräge zu geben, hatte man den ersten Vorsitzenden C. Schmitz, Gütersloh, vom Bezirksvorstand Bielefeld eingeladen, der über Sinn und Zweck des Schwimmens ein Referat hielt. Man wählte in diesem Jahr einen neuen Vereinsvorsitzenden. Die Wahl fiel einstimmig auf den bis dahin bewährten Kameraden Hermann Klingner. Von nun an konnten laufend Neuanmeldungen verzeichnet werden, obwohl in Bad Oeynhausen keine Bademöglichkeit vorhanden war, da ja bekanntlich das gesamte Stadtgebiet für die Besatzungsmacht geräumt werden mußte, und somit auch eine Benutzung des Freibades entfiel. Die schwimmfreudigen Vereinsmitglieder ließen sich aber dadurch nicht beirren und huldigten ihrem Sport im Freibad der Nachbargemeinde Lohe. Nach Rücksprache des Vorstandes mit der Gemeindevertretung Lohe, wurden dem Verein bald kostenlose Übungsabende zur Verfügung gestellt und sogar die Genehmigung zur Durchführung von Schwimmfesten gegeben.

Auf Grund seines hohen Alters schied der bis dahin amtierende Vorsitzende Hermann Klingner im Jahre 1950 aus. Sein Nachfolger wurde H. Schöpf. Trotz der schwierigen Übungsgelegenheiten des Vereins konnte die 4 x 100 m Herren-Kraulstaffel bei den Schwimmwettkämpfen in Steinhagen-Amtshausen den ersten Platz belegen.

1951 übernahm Hans Dodt den Vereinsvorsitz und konnte gleichzeitig das erste Schwimmfest nach Freigabe des Freibades durch die englische Besatzungsmacht durchführen. Das Jahr 1951 brachte dem Verein eine weitere Aufwärtsentwicklung, die Mitgliederzahl stieg laufend an. Man entschloß sich, erstmalig für Bad Oeynhausen, ein Sommerfest im Freibad mit Tanz, Sport und Illumination durchzuführen. Die Vorbereitung dieser Veranstaltung brachte eine erhebliche Arbeit mit sich. Das Fest war jedoch ein voller Erfolg. Man zählte weit über tausend Zuschauer. Die englische Besatzungsmacht stellte der Wasserballmannschaft und einigen Spitzenschwimmern das in Bad Oeynhausen neuerbaute Hallenbad zur Mitbenutzung an den Übungsabenden der englischen Sportmannschaft zur Verfügung. Es entwickelte sich bald ein so gutes Verhältnis, daß der gesamte Verein einmal in der Woche das Bad aufsuchen konnte. Durch den starken Zugang von  Mitgliedern stieg das Vereinsleben sehr schnell, und im Frühjahr 1952 feierte der Verein erstmalig ein großangelegtes Karnevalsfest bei Klausmeyer, Werste. Gleichzeitig verbesserten sich auch die  sportlichen Leistungen des Vereins. Der Höhepunkt des Sommers war ein Schwimmfest, an dem der befreundete Verein Tura Büderich mit seinen ausgezeichneten Jugendbesten teilnahm. Die Zahl der Mitglieder stieg weiter auf etwa 500-600.

Im Jahre 1953 holte sich die Damenstaffel des Vereins mit Krüger, Rabe, Thiesmeier und Gottschlich im 3000m Stromschwimmen den Pokal um das „Blaue Band der Weser“. Die Jugendmannschaft errang mit Wiechers, Lauerwald, Klausner und Eisinger den ersten Platz im 500m Stromschwimmen. Weiterhin lag der Sport an erster Stelle. Man veranstaltete ein gutgelungenes internationales Schwimmfest, das als Höhepunkt ein Wasserballspiel zwischen dem schwedischen Meister „Hellas Stockholm“ und dem Vizemeister „Wasserfreunde Hannover“ brachte. Am Ende der Freiwasserbadesaison unternahm man eine dreitägige Fahrt nach Büderich.

Nach der Räumung des Hallenbades durch die englische Besatzungsmacht gestattete die Kurverwaltung dem Schwimmverein in den Wintermonaten einmal wöchentlich einen Trainingsabend abzuhalten. Nunmehr konnte die Vereinsarbeit ganzjährig betrieben werden. Steigende Mitgliederzahlen, sportliche Erfolge und eine weitere Festigung des Vereinslebens  konnten verzeichnet werden. Das Jahr 1953 erlebte erneut einen Wechsel in der Führung des Vereins, als Kamerad Dodt aus beruflichen Gründen den Posten niederlegte, und der bis dahin als Vereinskassierer tätig gewesene Kamerad Lahme zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Anläßlich einer Versammlung konnte der Vorsitzende Lahme folgende Vereinsmitglieder Ehrennadeln verleihen: Hermann Klingner, Oskar Klausner, Hans Grebe, Walter Löffler, Harald Becker und Charlotte Ittig. Sie alle hatten sich durch langjährige Mitgliedschaft und außergewöhnlich gute sportliche Leistungen um den Verein verdient gemacht.

In der Wasserballwinterrunde 1954/55 wurde erstmalig der Nachwuchs des SVO 08/21 Sieger. Durch ein überzeugendes Spiel gegen die „Freien Schwimmer Bielefeld“ holte sich die Jugendmannschaft den „Anzeiger und Tageblatt-Pokal“. Es waren dies die Spieler: Sturmheit, Bornemeier, Hesse, Lauerwald, Wiechers, Siek und Klausner. Gleichzeitig errang die erste Mannschaft, bestehend aus Pohler, Sievers, Spiro, Löffler, Kurth, H.Becker, Thahlmann und Jürdens die Hallenmeisterschaft. 1955 belegte die erste Mannschaft in der Wasserballsommerrunde den ersten Platz mit 6:0 Punkten. Auf der Jahreshauptversammlung 1955 verlieh der Ehrenvorsitzende H.Klingner den Mitgliedern Hilde Klingner, Lilo Kerscher und Helmut Lahme die silberne Ehrennadel des Vereins. Im gleichen Jahr verabschiedete man den bis dahin als Trainer amtierenden Vereinskameraden H.Becker, der aus beruflichen Gründen Bad Oeynhausen verließ. Zum Nachfolger wurde der Bezirkswasserballwart Oskar Klausner gewählt.

Im darauf folgenden Jahr (1956) wurde der Schwimmsport wieder leicht getrübt. Durch ein Hochwasser wurde das Freibad so stark beschädigt, daß eine Weiterbenutzung unmöglich war und man sich mit dem kleinen Becken begnügen mußte. Sportliche Veranstaltungen größeren Stils konnten daher in Bad Oeynhausen nicht durchgeführt werden. Die Jugendmannschaft errang im Wasserball ein zweites Mal den „AUT“ Pokal und qualifizierte sich zur Teilnahme an der westdeutschen Jugendwasserballrunde. Bei den Bezirks-Jugend-Besten-Kämpfen in Paderborn errang Horst Klausner im 200m Brustschwimmen den ersten Platz. Auch dieses Jahr brachte schöne und beachtliche Erfolge für die Jugendschwimmer.

In dieser Zeit riß der Tod eine erhebliche Lücke in die Reihen des Schwimmvereins. Am 20.August 1956 verstarb plötzlich und unerwartet der nimmermüde und unersetzliche Ehrenvorzitzende Hermann Klingner im Alter von 80 Jahren. Im Herbst 1956 wurde das Hallenbad wegen Renovirungsarbeiten für mehrere Monate geschlossen. Unter Aufbringung erheblicher Mittel konnte der Verein nur einigen Spitzenschwimmern einmal wöchentlich eine Fahrt zum neu gebauten Hallenbad in Bielefeld ermöglichen. Sportliche Erfolge waren auch 1957 wegen der fehlende Trainingsmöglichkeiten nicht in dem Maße wie in den Vorjahren zu verzeichnen. In diesem Jahr hatte der SVO 08/21 Gelegenheit die Jahreshauptversammlung des Westdeutschen Schwimmverbandes, Bezirk Ostwestfalen/Lippe in Bad Oeynhausen auszurichten. Über hundert Vertreter der Schwimmvereine des Bezirks nahmen im Saal der Gaststätte Backs am Bezirkstag teil, der durch die Mitwirkung eines Streichorchesters und des Jugendchores der  Volkshochschule einen würdigen Rahmen erhielt. Nach fast einjähriger Pause nahm die erste Wasserballmannschaft an der Winterrunde der B-Klasse teil und schaffte den Aufstieg in die A-Klasse des Bezirks Ostwestfalen/ Lippe. Im Winterhalbjahr 1957/58 konnte das Training im renovierten Hallenbad wieder aufgenommen werden.

Im Sommer 1958 konnte der SVO 08/21 unter seinem ersten Vorsitzenden Helmut Lahme sein 50-jähriges Vereinsjubiläum begehen. An zwei Tagen fanden nachmittags Sportveranstaltungen und abends Tanzabende im festlich illuminierten Freibad statt. Eine Feierstunde im Saale Backs unter Mitwirkung einer Streichergruppe und des Jugerdchors „Freudenborn“ an der unter anderem Vertreter des WSV und heimischer Sportvereine teilnahmen, bildeten  einen  festlichen und würdevollen Rahmen für das „goldene“ Vereinsjubiläum. Viele neue Mitglieder aller Altersklassen schlossen sich in diesem Jahr dem Verein an. Barbara Köller und Horst Klausner hießen die Vereinsmeister der Jahre 1958 und 1959. Durch den Neubau des städtischen Freibades traten erneut Schwierigkeiten in der Trainingsarbeit des Vereins auf. Während dieser Zeit stand nur das Hallenbad einmal wöchentlich für den Sportbetrieb zur Verfügung. Um die Kosten des Hallenbades in tragbaren Grenzen zuhalten, nahmen die Schwimmvereine Lübecke und Löhne am Training des SVO teil. Ein geordnetes Training war jedoch kaum noch durchzuführen. Trotzdem wurden bei den VoW-Bestenkämpfen einige erste Plätze belegt. Am 10.10.1959 feierte der Verein mit gutem Erfolg ein Winzerfest im Saale Backs.

Die Wasserballmannschaft der Städte Bad Pyrmont, Bad Salzuflen, Bad Münder und Bad Oeynhausen kämpften 1960 zum ersten Mal um den neugeschaffenen „Bäderpokal“, den die erste Mannschaft des SVO gewinnen konnte. Das neue Freibad wurde fertiggestellt und eingeweiht. Sportveranstaltungen konnten jedoch wegen des schlechten Wetters im Sommer 1960 nicht durchgeführt werden. Der Verein zählte in diesem Jahr nahezu 300 Jugendliche Mitglieder, unter denen sich jedoch nur wenige Wettkampfschwimmer befanden. Ein Clubkampf wurde mit dem TV Berlin-Siemensstadt in Bad Oeynhausen ausgetragen. Werner Spiro, der Jugendleiter des SVO, verließ aus beruflichen Gründen Bad Oeynhausen. Sein Nachfolger wurde Kunibert Schur. Im gleichen Jahr trat Helga Clausen an die Stelle von Lieschen Klausner als Frauenwartin. Zum Rückkampf gegen die TV Berlin-Siemensstadt traten die Bad Oeynhausener Schwimmer am 18.03.1962 in Berlin an. Außerdem beteiligte sich der Verein an den internationalen Schwimmwettkämpfen in Winschoten, Holland. Der sportliche Leiter Oskar Klausner legte in diesem Jahr sein Amt nieder. Zu seinem Nachfolger wurde Klaus Jäger gewählt. Die Vereinsmeister des Jahres 1962 waren Barbara Köller und Kunibrt Schur. Der Verein zählte um diese Zeit rund 400 Mitglieder, darunter befanden sich 80 Erwachsene. Der erfreuliche Anstieg der Mitgliederzahl stellte den Verein insbesondere in den Winterhalbjahren jedoch vor immer neue Probleme. Das Hallenbad war für einen geordneten und konstruktiven Trainingsbetrieb zu klein; Lübecker und Löhner Schwimmer nahmen zudem am wöchentlichen Training im Hallenbad teil. Der Sportbetrieb ließ sich nur noch mit einem zeitlich genau abgestimmten Übungsplan und straff organisierten Riegen aufrechterhalten.

Ab 1963 konnte im Saale Backs, der für andere Zwecke umgestaltet wurde, keine Vereinsversammlung mehr stattfinden. Die Vereinsversammlungen wurden von nun an im Hotel zur Post durchgeführt. Am 8.9.1963 richtete der SVO das Bäderpokal-Turnier in Bad Oeynhausen aus. SVO – Schwimmer nahmen an Einladungswettkämpfen und an internationalen Schwimmwettkämpfen in Steinhagen teil. Die Mitgliederzahl des Vereins stieg weiter an. Der Schwimmverein Neptun Lübecke konnte nur noch mit einigen erwachsenen Schwimmern am Sportbetrieb in der Halle teilnehmen. Das Training wurde immer problematischer, weil geeignete Riegenführer fehlten. Die Teilnehmer des SVO an den Wettkämpfen um das blaue Band der Weser konnten gute Plätze belegen. Im Ganzen brachte das Jahr 1963 gute sportliche Erfolge, insbesondere der jugendlichen Schwimmer. Barbara Köller und Kunibert Schur konnten 1963 ihren Titel als Vereinsmeister erfolgreich verteidigen. Die Wasserballmannschaft mit den Spielern Wolfgang Jürdens, Kunibert Schur, Gerd-Uwe Kubitz, Dieter Eisinger, Klaus Ekamp, Gerhard Petruck, Kurt Balk, Dieter Lange, Jürgen Bolte und Lothar Hochhaus errang in der Winterrunde 1964/1965 die Meisterschaft des Bezirks Ostwestfalen/Lippe. Im Sommer 1965 wurde der Bäderpokal zum dritten Male hintereinander gewonnen. Auf der Jahreshauptversammlung am 8.5.65 übernahm Lothar Hochhaus das Amt des sportlichen Leiters. Vereinsmeister des Jahres 1965 waren Karola Klöpping und Kunibert Schur. Bei Schwimmwettkämpfen in diesem Jahr belegten Dagmar Brahm über 100m Brust, Christiane Gogarten über 50m Freistil und Karola Klöpping über 100m Brust und 100m Freistil erste Plätze. Außerdem wurde das inzwischen zur Tradition gewordene Sommerfest bei strahlendem Sonnenschein im Freibad durchgeführt.

Ein Frühlingsfest mit den Lübecker Schwimmfreunden im Hotel zur Post, eine Ausflugsfahrt ins Sauerland und eine Adventsfeier für die Jüngsten im Verein waren neben dem Sommerfest die Gesellschaftlichen Veranstaltungen des Jahres 1966. Die Wasserballmannschaft gewann in diesem Jahr den Bäderpokal in Bad Münder zum vierten Male hintereinander, damit ging die wertvolle Trophäe endgültig in den Besitz des SVO über. Im Winter 1966/67 nahm die Wasserballmannschaft an der WSV- Pokalrunde mit sehr gutem Erfolg teil. Erst die Oberligamannschaft des SV Kamen gelang es, den allzu stürmischen Siegeszug der SVO- Mannschaft zu beenden. Peter Brinkmann errang bei den Bezirksmeisterschaften im Kunstspringen den 2.Platz.

Das Jahr 1967 brachte nach 14-jähriger Amtszeit ( ! ) des ersten Vorsitzenden Helmut Lahme (Mitglied seit 15.12.1928 )  einen Wechsel in der Vereinsführung. Nach dem Kamerad Lahme, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niedergelegt hatte, wurde Reinhold Schneider Nachfolger eines Mannes, der von hohem Idealismus getragen, außerordentliches für den Schwimmverein geleistet hat. In Würdigung seiner Verdienste um den SVO wurde er von der Versammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Gleichzeitig wurden folgende Vorstandsmitglieder neu gewählt: Klaus Jäger (2. Vorsitzender), Waltraud Gohlke (Schriftführerin), Hildegard Klingner   (Kassiererin). Das Jahr 1967 war ein Jahr sehr schöner sportlicher  Erfolge für den SVO. Die Wasserballmannschaft  gewann  zum fünften  Male hintereinander den Bäderpokal, wurde Sieger der Sommerrunde und stieg in die Landesliega auf. Unter ihrem Trainer Wolfgang Jürdens wurde die Mannschaft westdeutscher VoW-Wasserballmeister und belegte bei den „Deutschen VoW – Wasserballmeisterschaften“ in Misburg den 5.Platz. Der Kreissportbund Minden verlieh in Anerkennung dieser sportlichen Leistung dem Trainer Wolfgang Jürdens, dem Bezirkswasserballwart Oskar Klausner und den folgenden Spielern eine Ehrenurkunde und einen Bildband: Kurt Balk, Rolf Schierholz, Rolf Kagesmeier, Dieter Lange, Gerd-Uwe Kubitz, Klaus Ekamp, Dieter Eisinger, Gerd Petruck, Kunibert Schur, Harald Schulz und Lothar Hochhaus. Von der Stadt Bad Oeynhausen wurde ihnen die silberne  Ehrenplakette überreicht. Bad Oeynhausener Schwimmer nahmen an insgesamt 16 Wettkampfveranstaltungen teil und belegten dabei 23 erste, 39 zweite und 31 dritte Plätze. Frank Weichelt wurde bei den Bezirksmeisterschaften in Warburg Bezirksmeister über 100m Brust. Er erhielt eine Einladung zum Förderlehrgang der Spitzenschwimmer des Bezirks nach Schloß Neuhaus.

Auf der Jahreshauptversammlung 1968 legte der erste Vorsitzende Reinhold Schneider sein Amt nieder. Zu seinem Nachfolger wurde Dieter Holzkamp gewählt. Im Jahre 1968 nahmen die Schwimmer zum zweiten Mal am „Sechs-Städte-Wettkampf“ teil, der in diesem Jahr in Detmold ausgetragen wurde. Hierbei errang Kurt Balk den 1. Platz über 100m Freistil. Frank Weichelt konnte sich in der Hallensaison 1968 mit einem ersten Platz und zwei dritten Plätzen in die Dreier- Jahrgangsbestenlisten des Bezirks eintragen. Außerdem konnte er nach einem Qualifikationstest in Mülheim vierzehn Tage an einem Jugendwasserball-Lager des WSV in Inzell (Obb.) teilnehmen. Die Wasserballmannschaft erkämpfte sich unter ihrem Trainer Oskar Klausner in der Landesliga einen hervorragenden dritten Platz hinter „Westfalia Wethmar“ und „Freie Schwimmer Dortmund“ .Sie errangen zum zweiten Mal hintereinander die westdeutsche VoW – Meisterschaft und belegten bei den Titelkämpfen um die deutsche Meisterschaft im Freibad Löhne den Vierten Platz.  An der Sommerrunde nahmen in diesem Jahr auch eine Schüler- und eine Jugendwasserballmannschaft des SVO teil. Erfolge konnten zwar gegen die routinierten Mannschaften der anderen Vereine noch nicht erzielt werden. Die Freude am Wasserballspiel ist hierdurch jedoch nicht getrübt worden. Folgende Spieler nahmen an der Sommerrunde 1968 teil: Schüler Frank Weichelt, Wilhelm Stenau, Wilfried Hoffmann, Wolfgang Klußmeier, Udo Krüger, Ralf Grebe, Hans-Werner Gronwald, Anthony Aristodemou, Werner Beermann, Thomas Reinsdorf, Jörg Hellwig, Jörg Bönig, Hans-Werner Zimmermann, Thomas Borcherding, Thomas Schmidt und Ullrich Wenske. Jugend: Hans-Dieter Tobginski, Klaus Czieschke, Bernd Czieschke, Reinhard Kempe, Peter Thiele, Heiner Wehmeier, Heiko Müller, Peter Flörke, Peter Zimmermann, Ronald Krüger, Jürgen Fischer und Andreas Wiemer.

Höhepunkt des Jahres 1968 waren die Feierlichkeiten zum 60 – jährigen Bestehen des Vereins im Kurhaus Bad Oeynhausen. Für langjährige Mitgliedschaft und besondere Verdienste wurden geehrt: Hilde Klingner, Helmut Lahme, Hans Grebe, Klaus Jäger, Oskar Klausner und Walter Löffler.

Auf dem Schwimmfest des Jahres 1969 gab es einen besonderen Leckerbissen für alle Schwimmsportbegeisterten. Es gelang die Springernationalmannschaft der UdSSR zu einem Schauspringen zu verpflichten. Viele Zuschauer aus dem ganzen ostwestfälischen Raum konnten sich von der Weltklasse der Russen überzeugen. Im gleichen Jahr machte auch der Wasserballnachwuchs des SVO von sich Reden. Die Schülermannschaft wurde Bezirksmeister. Aber nicht nur die Wasserballer ließen in dieser Zeit aufhorchen. Es erwies sich als ein guter Griff, daß man im Jahre 1967 Lothar Hochhaus zum sportlichen Leiter wählte. Durch unermüdlichen Einsatz und viel Engagement entwickelte sich die Schwimmabteilung des SVO stetig aufwärts und konnte bei den Bezirksmeisterschaften ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

Im Jahre 1971 wurde die Wasserballmannschaft des SVO letztmalig Ostwestfalenmeister. Altersbedingte Abgänge ließen sich durch junge Spieler nicht gleichwertig ersetzen. Das noch vom alten Amt Rehme erbaute Hallenbad im heutigen Stadtteil Rehme wurde Anfang 1971 eröffnet. Der SVO erhielt nur einen Trainingsabend. Dabei blieb es bis zur Bildung der Startgemeinschaft SVO-TSG Rehme im Jahre 1982.

Im Jahre 1972 legte Dieter Holzkamp das Amt des ersten Vorsitzenden aus beruflichen Gründen nieder. Er hat sich während seiner 4-jährigen Amtszeit um den Bad Oeynhausener Schwimmsport viele Verdienste erworben. Aus diesem Grunde wurde ihm die silberne Ehrennadel verliehen. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Oskar Klausner. Gleichzeitig ernannte man Hilde Klingner, Tochter des Wiederbegründers Hermann Klingner, für 50-Jährige Vereinsmitgliedschaft zum Ehrenmitglied.

1977 wurden erste Kontakte zu Schwimmsportfreunden aus der Partnerstadt Bad Oeynhausens, Wear Valley geknüpft.  Oskar Klausner übergab nach 6-Jähriger Amtszeit im Jahre 1978 das Amt des 1.Vorsitzenden in jüngere Hände. Der bisherige 2.Vorsitzende Kunibert Schur erhielt das Vertrauen der Mitglieder. Oskar Klausner wurde von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Sein unermüdlicher Einsatz für die Belange des SVO mit fast ununterbrochener Mitgliedschaft im Vorstand seit den 30er Jahren und seine langjährige Tätigkeit als Bezirkswasserballwart haben ihn zu einem Markenzeichen im Ostwestfälischen Schwimmsport werden lassen. Auch dem heutigen Vorstand steht Oskar Klausner noch mit Rat und Tat zur Seite. Anlässlich seines 70-jährigen Bestehens im Jahre 1978 feierte der SVO ein Stiftungsfest.

Erstmalig im Jahre 1979 hatte der SVO Besuch aus der Partnerstadt Wear Valley. 50 Mitglieder des dortigen Crook & Wellington Schwimmclubs wurden in Privatquartieren untergebracht. Im Herbst des gleichen Jahres fand bereits der Gegenbesuch statt. Vom Wasserball und von der Abteilung Schwimmen sind keine herausragenden Leistungen zu verzeichnen. Am Dienstag dem 6. November 1979, verstarb plötzlich nach langer Krankheit, die “Mutter des Schwimmvereins“, Frau Hildegard Klingner, im Alter von 72 Jahren. Hildegard Klingner bekam ihren Namen „Mutter des Schwimmvereins“, weil sie stets für alle Belange ein offenes Ohr hatte. Im damaligen Frauen- Schwimmverein war sie eine sehr aktive Schwimmerin gewesen. Die Liebe zum Schwimmen hatte Hildegard Klingner von ihrem Vater, Hermann Klingner, geerbt, der dem SVO 08/21 jahrelang als Vorsitzender angehörte.

Auf der Jahreshauptversammlung des SVO 1980, wurde Kuniber Schur als 1.Vorsitzender wiedergewählt. Neu gewählt wurden als 2. Vorsitzende Margret Balk und als Kassierer Heinrich Flores. Ferner gehören zum neuen Vorstand: Dieter Lange und Axel Eismann (sportliche Leiter) Viktor Altemark (Wasserballwart) Ewald Krüger (Seniorenwart), Geschäfts- und Protokollführerin Sigrid Hottel. Bereits in der Jugendvollversammlung zu Jugendwarten wurden Axel Eismann und Marion Gohr gewählt. Die Wasserballer haben es sehr schwer. Altersbedingte Abgänge haben sich nicht so schnell mit den Jugendlichen auffüllen lassen. Sie melden die Wasserballherren aus der Punkterunde ab.            

Die Senioren-Schwimm-Mannschaft erreichte im Jahr 1981 beim traditionellen “Blauen Band der Weser“ in Minden die Silbermedaille in der Besetzung: Wilhelm Bökamp, Horst Klausner, Kurt Balk und Kunibert Schur. In den letzten Jahren nahm der Verein stetig an Mitgliedern zu, insbesondere in der Jugend und Schüler Abteilung. Dieses ist auf die gute Arbeit in der Führung, insbesondere des Schwimmwartes Wilhelm Bökamp zurückzuführen. Die Mitgliederzahl im Jahre 1983 betrug 345; davon waren 239 Jugendliche. Zum regen Vereinsleben tragen die Eltern der Kinder bei, z.B. bei  Wettkämpfen und anderen Veranstaltungen wird Kuchen gebacken und verkauft. Der Ertrag fließt in die Jugendkasse. Unsere Jugend-Schwimm-Mannschaft nimmt oft an Vergleichswettkämpfen teil und bringt viele Auszeichnungen mit nach Hause. Und im Jahre 1983, unserem 75-Jährigen Bestehen, waren unsere Freunde aus England mit 64 Personen ebenfalls in Bad Oeynhausen und zwar 10 Tage über  Ostern. Unser Schwimmwart Wilhelm Bökamp hat es fertiggebracht, seine Rennmannschaft so zu aktivieren, daß diese zum Zeitpunkt des Vergleichskampfes topfit war. Sie gewannen das Vergleichsschwimmen zum ersten Mal gegen die englischen Freunde.

Viktor Altemark stellt 1984 eine aus Jugendlichen bestehende Wasserballmannschaft zusammen. Hurra wir spielen wieder Wasserball nach 4 Jahren Pause. Die Wasserballer sammeln weiter an Erfahrung im Jahr 1985. Sie stehen an letzter Stelle der Tabelle. Der neue Jugendwart heißt wieder Axel Eismann. Er wird einstimmig bei der Jugendvollversammlung gewählt. Die Jugendliche Schwimmannschaft ist im Moment das Paradepferd des SVO.

 = Die Kreismeister 1985 =

– Daniela Lange     Jahrgang72      200m Lagen und 100m Rücken

– Mirja Henke              “         73      100m Schmetterling und 100m Freistil 

– Alexandra Schur       “         68      100m Brust  

– Janet Rasche           “         72      200m Freistil

– Andreas Hölscher     “         69      200m Lagen und 100 Rücken

– Axel Eismann            „        67     100m Rücken und 200m Freistil 

– Markus Pape             „        73     100m Brust

– Andre` Eichhorn        „        70      100m Brust

– Gerald Zein               „        70      200m Freistil

– Oliver Kliesch           „         72     100m Freistil

Gerd-Uwe Kubitz übernimmt 1986 das Amt des Wasserballtrainers von Viktor Altemark .Zu den überwiegend jugendlichen Spielern baut er drei ältere erfahrene Spieler mit ein. Das sind Kurt Balk, Dieter Lange und Viktor Altemark der das Tor hüten soll. In diesem Jahr kommt auch der erste Erfolg. Nach einem Sieg über Schötmar im Hallenbad Rehme konnte man die „Rote Laterne“ abgeben. 1987 übernimmt Gerd-Uwe Kubitz der den Posten des Wasserballtrainers ausübt, auch das Amt des Wasserballwartes von Viktor Altemark, der seinen Wohnsitz nach Rheda- Wiedenbrück verlegt. Für die Saison 1987/88 hat der SVO erstmals wieder eine Wasserball-Jugend im Alter von 11 bis 16 Jahren zur Verfügung. Es sind: Markus Eikmeyer, Marco Stahl, Sven Simon, Axel Althoff, Onni Kipp, Thorsten Knappmeyer, Meikel Backs, Thomas Thenhausen, Jost Körfer, Dirk Sudwischer, Tommaso Cedrola, Bernd Dreschmeier, Michael Jatzenko, Malte Schalt, Nawid Khalads und Andreas Walkenhorst.

Margret Balk, die immer zur Stelle ist wenn man sie ruft, wird 1988, 1. Vorsitzende und löst nach 10 jähriger Amtszeit Kunibert Schur ab. Der, wie er sagt: “Ich bin Amtsmüde geworden“. Dieter Lange wird 2. Vorsitzender. Die Wasserballer werden ohne einen einzigen Punktverlust Bezirksmeister und steigen in die Bezirksklasse A auf.

Am 9. und 10.September 1989 fuhr die Herrenwasserballmannschaft nach Nieuwerkerk a/d Issel (Holland) zu einem Turnier. In der Bezirksklasse A belegte die Herren W-B Mannschaft Platz 3 und die Jugend- Mannschaft ebenfalls den 3.Platz. Im März nahmen die Senioren-Wasserballer mit der kompletten Mannschaft der Jahre 1967/1968 an einem Turnier teil. Diese Mannschaft, die Jahrgangsmäßig die älteste Mannschaft des Bezirkes ist, wurde mit großem hallo begrüßt. Der SVO meldete seine erste Damen – Wasserballmannschaft an. Die Damen sind: Daniela Lange, Corinna Balk, Kirsten Höltkemeier, Britta Hannemann, Janet Rasche, Anja Schomburg, Petra Finkemeier, Stephanie Ollmetzer, Marion Gohr, Alexandra Lange, Nicola Becker, Sabine Bökamp und Ute Schmidt.

Am 5.Juni 1990 wurde der neu gestaltete und umgebaute Clubraum im Sielbad eingeweiht. Finanziert wurde der Umbau von Finanzmitteln des Landes und der Stadt Bad Oeynhausen. Der SVO stellte für den Innenausbau Gelder, Material von Sponsoren, und die Arbeitskräfte zur Verfügung. Auch wurde in diesem Jahr ein Gruppenzelt für Turnierfahrten, welches der SVO aus der eigenen Kasse finanzierte, der Jugendabteilung übergeben. Zum ersten Mal hat der Schwimmverein auf der Innenstadtfete einen Infostand und verkauft auch Kaffe und Kuchen. Die Gelder werden der Jugendkasse zugeführt.

1991 wird Thomas Gries zum 2. Vorsitzenden gewählt. Axel Althoff wird Geschäftsführer. Die Mitgliederzahlen im Verein sind sehr Positiv, sie setzen sich wie folgt zusammen:

Männlich =100 Mitglieder. Weiblich = 105 Mitglieder.

Männlich 7- 14 Jahre = 44     Weiblich 7- 14 Jahre = 53

      ‘’      15- 18    ‘’    = 19            ‘’     15- 18    ‘’   = 22

Männlich und Weiblich über 18 Jahre = 67 Mitglieder.

Der SVO startet für die Umwelt. Die Schwimmer legten ein neues Feuchtbiotop in den Mülenwiesen an. An der von der „Gemeinschaft ostwestfälischer Versorgungsunternehmen“ und der Westfälischen Ferngas AG gemeinsam gestartete Aktion „Sportler starten für die Umwelt“ beteiligten sich insgesamt 76 Vereine aus dem Kreis Minden-Lübbecke. Über den reinen Energiebereich hinaus sollten damit weitere Impulse im Sinne einer gesunden Natur und Umwelt gegeben werden. Dafür gab es im Mindener Kreishaus bei der Siegerehrung saftige Preise. Platz eins belegte und 5000 Mark kassierte der Schwimmverein Bad Oeynhausen 08/21 vor der IG Frille-Mitteldorf und dem Tischfußball-Club Döhren. Auf der Innenstadtfete wird wieder ein Infostand aufgebaut. Das Hallenbad Rehme wird wegen Renovierung und Umbauarbeiten im Juni geschlossen. Wir müssen mit allen Schwimmern und Wasserballern auf andere Trainingsorte ausweichen. Freundlicherweise wurde uns von Löhne, Herford und Porta Hilfe angeboten. Wir sind uns darüber im Klaren, es wird sportlich und finanziell, eine harte Zeit für den Verein. Im Januar 1991 hat der Verein 205 Mitglieder.

1992 wird Dieter Lange zum 1.Vorsitzenden gewählt. Er löst Margret Balk ab, die aus Zeitmangel nicht wieder kandidiert. Das Hallenbad wird noch immer Umgebaut. Die Wasserballer des SVO halten sich gerade über Wasser: Kein Hallenbad, kein geordnetes Training. Trotz der erschwerten Trainingsarbeit ist der Verein aktiv. Veranstaltungen: 23.-24. Mai Damenwasserball – Turnier. 21.Juni Sprinter-Meeting.  4.-5.Juni Herrenwasserballturnier. 28.-29.August Mixed-Wasserballturnier. Diese Veranstaltungen wurden alle im Sielbad durchgeführt. Am 6.5.1992 erhalten wir die für uns schreckliche Nachricht, daß uns die Stadt Bad Oeynhausen nur noch einen Trainingsabend pro Woche, an den Montagen von 19-22 Uhr,  zur Verfügung stellt. Uns wird klar, daß, wenn es bei dieser Regelung bleibt, uns die zukünftige sportliche Existenz entzogen wird. Der Verein zählt noch 177 Mitglieder.

1993 wird Gerd-Uwe Kubitz Geschäftsführer und gibt das Amt des Wasserballwartes an Margit Altemark weiter. Seit März können wir wieder im eigenen Wasser trainieren, aber unter welchen Bedingungen. Die Trainingszeit wurde uns um 50% gekürzt. Wir haben nur noch einmal in der Woche Training in einer Zeit von 19 bis 22 Uhr. Mit Aus und Ankleiden sind das 2 ½ Stunden pro Woche für den ganzen Verein. Die erste große  Sielbad-Fete mit der Gruppe Fresh in Verbindung mit einem Wasserballturnier wurde 1994 ausgerichtet und war ein sportlicher Erfolg. Nur am Sonnabendabend zur Fete regnete es. Die Fete war in’s Wasser gefallen, im wahrsten Sinne des Wortes. Zum ersten Mal nahmen Schwimmer des SVO am Stralsundschwimmen teil. Der Start erfolgt in Altefär auf der Insel Rügen. Das Ziel heißt Stralsund. Die Streckenlänge beträgt 2,4 Km. Durch 17° kaltes Wasser im offenen Meer und durch hunderte von Quallen zu Schwimmen, daß bedeutet Mut und Anstrengung. Die Schwimmerinnen und Schwimmer sind alle heil und unversehrt am Ziel angekommen.

1995 wurde wieder eine Sielbad-Fete ausgerichtet aber diesmal aus Kostengründen ohne Originalband, sondern es wurde eine große Disco aufgestellt. Das Wasserballturnier, das parallel lief, war auch ein Erfolg. Auch das Wetter zeigte sich dieses mal von der besten Seite. Die Jugendwasserballmannschaft musste für die Saison 1995/1996 abgemeldet werden, da die Jugendlichen zu wenige Trainingsmöglichkeiten haben. Denn die Stadt bewilligt uns noch immer keine weitere Trainingszeit, außer der am Montag. Bei so wenig Training wenden sich die Jugendlichen anderen Vereinen oder anderen Sportarten zu. 

Auf der Jahreshauptversammlung 1996 legt Dieter Lange sein Amt als 1.Vorsitzender nieder. Dieter Lange sieht für den Verein keine Zukunft. Für die Entscheidungen der Verwaltung der Stadt Bad Oeynhausen, die auf die Anträge auf eine Erweiterung der Trainingszeit für den Schwimmverein nur mit dem Hinweis auf die dadurch entstehenden Mindereinahmen in der Stadtkasse ablehnen, habe er kein Verständnis. Dass durch solche politischen Entscheidungen ein Verein zugrunde gerichtet wird, sehen die Herren nicht. Gerd-Uwe Kubitz wird zum 1.Vorsitzenden gewählt. Das Amt des Geschäftsführers das er bekleidete, übernimmt protokollarisch Gerald Zein. Axel Eismann übernimmt von Margit Altemark das Amt des Wasserballwartes zusätzlich zu seinem Amt als Jugendwart. Die Sielbadfete ist vom Wasserballturnier abgekoppelt worden und wurde ein finanzieller Flop. Das Wasserballturnier das am 22.-23. Juni ausgerichtet wurde war ein Internationales Turnier und wurde von allen beteiligten Vereinen als ausgezeichnet organisiert bezeichnet. Es gewann bei den Frauen der WF Wunstorf und bei den Herren gewann der SV Schermbeck. Am 20.01.96 wurde der Bezirksjugendtag des Bezirkes Ostwestfalen-Lippe im Bürgerhaus Eidinghausen abgehalten. Nach 5 jähriger Pause hat der SVO zum ersten mal wieder eine Stadtmeisterschaft der Grundschulen organisiert und ausgerichtet. Die Wasserball-Damen belegten einen 2.Platz in ihrer Klasse. Die Wasserball-Herren kamen auf Platz 5. Der Stand der Mitglieder ist im August auf 149 Personen gesunken. Nach langen Verhandlungen mit den Ausschüssen und dem Rat der Stadt ist es dem Verein gelungen, wieder einen zweiten Trainingstag zubekommen. Jetzt muß mit vereinten Kräften Werbung bei der Jugend und den Schülern betrieben werden. Denn ohne den Nachwuchs kann kein Verein existieren. Der zweite Trainingstag der dem  SVO genehmigt wurde, sind zwei Bahnen am Freitagabend von 18 Uhr bis 19 Uhr. Aller Anfang ist schwer, so wurde auch diese Trainingszeit die nur für die Kleinen gedacht ist schleppend genutzt. Doch mittlerweile sind zu dieser kinderfreundlichen Uhrzeit immer zwischen 20 und 25 Kinder auf den zwei Bahnen. Auch die Mitgliederzahl ist aufgrund der Neueintritte bei den Kindern von 143 auf 158 wieder gestiegen.

Das Wasserballturnier 1997 für Damen und Herren war das größte und beste das der Verein bis jetzt Ausgerichtet hat. Die Herrenmannschaft die sich im Neuaufbau befindet hat in ihrer Klasse zwar den letzten Platz belegt, aber mit steigender Tendenz. Bei den Damen hat sich nicht viel getan. Sie belegten wieder den zweiten Platz hinter Porta. Erschwerend wird 1998 für die Damen das Daniela Lange und Melanie Haselhorst ihren Wohnsitz aus beruflichen Gründen nach Köln verlegt haben. Bianca Albert an ihrem Studienort in Bielefeld wohnt. Am 21. November 1997 veranstaltet der Verein für seine Mitglieder im Bürgerhaus Eidinghausen eine kleine Feier die Jahresabschluß und ein kleines Dankeschön an alle sein soll, die den Verein mit Rat und Tat unterstützt haben.

Am 21. März 1998 wurde vom SVO der Bezirkstag des WSV des Bezirkes Ostwestfalen – Lippe ausgerichtet. Der SVO bekam den Zuschlag zur Ausrichtung als Geschenk zu seinem 90 jährigen Bestehen. Diese für den SVO ehrenvolle Aufgabe, ca. 150 Delegierte  aus über 70 Vereinen zu bewirten und beköstigen, wurde im Rehmer Bürgerhaus von der Firma Gronau VIVA Gaststättenbetriebsgesellschaft  übernommen und zu aller Zufriedenheit und mit großem Lob bedacht. Zu einem Internationalen Wasserballturnier am 5. und 6. September 1998 in Buxtehude mit 22 Mannschaften waren die Damen und Herren eingeladen. Die Herren belegten den 6. Platz. Was bei der Güte der Mannschaften ein gutes Ergebnis ist. Die Damen wurden erst von der Bundesligamannschaft des SV Magdeburg im Endspiel mit 6:2 geschlagen. Unsere Torfrau Katja Diekmann bekam einen Ehrenpreis als beste Torwartin des Turniers überreicht. Die Damenwasserballmanschaft bekommt Personal Schwierigkeiten. Daniela Lange, Melanie Haselhorst, Nina Kramer, Martina Fahrenhorst, Anja Beckmann und Melanie Schulz können in der Serie 98/99 aus familiären oder auch aus beruflichen Gründen nicht mehr spielen. Da die Damen aus dem Verein Porta 80 die gleichen Schwierigkeiten haben, wurde auf Vorschlag vom 1.Vorsitzenden des SVO Gerd-Uwe Kubitz zum ersten Mal in diesem Bezirk eine Spielgemeinschaft gegründet. Die Damen starten jetzt unter dem Namen: SG Oeynhausen-Porta. Zum Saison Ende lud der Vorstand seine Mitglieder zu einer kleinen Feier in den Clubraum im Sielbad ein. Dort wurde bei einem kleinen Imbiß, Umtrunk und Musik das 90 jährige Bestehen gefeiert.

Die Jahreshauptversammlung 1999 im Bürgerhaus in Rehme ergab im Grunde nicht Neues. Die wesentlichen Punkte bei den Berichten der Vorstandsmitglieder waren zum einen, dass die Schulen der Stadt sich sehr schwer tun, die seit vielen Jahren vom SVO durchgeführte Grundschulstadtmeisterschaft auf die Beine zu stellen. Weiterhin wurde mit einer Unterschriftenaktion der Jugendlichen über das Jugendparlament der Stadt versucht, auf den Mißstand aufmerksam zu machen, daß an dem Trainingsfreitag zu wenig Platz zur Verfügung steht. Doch dieses Trainingsproblem zeigt ebenfalls den Mangel an genügend Übungsleitern auf. Hier wäre auf jeden Fall eine gute Möglichkeit für ein oder zwei Eltern, sich zu engagieren. Es wurde eine leichte Anhebung der Beiträge beschlossen. Die Letzte liegt 6 Jahre zurück. Der Jahresbeitrag für Schüler und Studenten: DM 54.- für Erwachsene: DM 84,- für Ehepaare DM 86,- für Familien: DM 130,- .Das Postenkarussel im Vorstand hat sich kaum gedreht. Gerd-Uwe Kubitz bleibt 1.Vorsitzender, Thomas Gries 2. Vorsitzender, Gerald Zein Geschäftsführer und Pressewart, Axel Eismann bekleidet auch in Zukunft den Posten als Wasserballwart, Petra Neuperger und Arne Witschel sind unsere Jugendwarte, der Seniorenwart bleibt Paul Gerd Bergmann. Nur der Schwimmwart wurde kommissarisch von Thorsten Knappmeier übernommen, da dieser Posten erst 2000 zur Wahl steht. Mit ihm soll neuer Schwung in die Schwimmabteilung des SVO kommen, was er schon in zahlreichen Aktionen deutlich gemacht hat. Die Grundschulmeisterschaften in 99 sind positiv verlaufen. Der Vorstand des Vereins hat sich nicht verändert. Für 2000 wurde mit den Vereinen Löhne und Schnathorst ein vierteljährlich stattfindender Vergleichskampf vereinbart. Da die Trainingsleistungen erfreulich gesteigert werden konnten, sind nun auch die Voraussetzungen für die Teilnahme an weiteren Wettkämpfen geschaffen worden. In der Meisterschaft 98/99 errangen die Damen  Platz 3 von 5. Erstmals spielten sie in der Startgemeinschaft eine Meisterschaftsrunde. Im WSV Pokal verloren sie gegen SSC Duisburg mit 5:4 Toren. Die Herren belegten den 6. von 8 Plätzen. In der Vorrunde lagen sie an Platz 5. Als Schiri agieren im Moment Guido Licht, der auch bald auf Verbandsebene eingesetzt werden soll sowie Arne Witschel und Thomas Lampe. Jugendwarte sind Petra Neuperger und Arne Wtschel, der aber zum Herbst aus schulischen Gründen den Jugendwart und auch den Übungsleiter aufgeben muss. Sie haben aber schon den Info und Verkaufsstand auf der Innenstadtfete geplant. Ebenso das Schlittschuhlaufen in Herford auf der Eisbahn, Kegeln, An – und Abschwimmen, Weihnachtsfeier u.s.w. Für 10jährige Mitgliedschaft wurden im Jahr 2000 geehrt: Simone Krüger, Martina Fahrenhorst. Für 20 Jahre: Dunja Meyer. Für 25 Jahre: Susanne und Alexandra Schur, Thorsten Klinksiek. Für 50 Jahre: Rika Grebe, Rolf Kagesmeier. Für 65 Jahre: der Ehrenvorsitzende Oskar Klausner.       

Am 15.7.2000 verstarb Hans Grebe, der unser ältestes Mitglied war. Ebenfalls wurde der Tod seiner Frau Rika betrauert, die ihm am 24.12.2000 leider gefolgte. Ansonsten hat der Verein ein rechts ruhiges Jahr 2000 erlebt. Die anfänglichen Differenzen mit Stadt und Bademeistern zu Beginn der Freibadsaison, sowie die an die Stadt gestellten Anträge zur erweiterten Nutzungsmöglichkeit des Vereinsraumes im Freibad sind alle im Sand verlaufen.

Die Grundschulstadtmeisterschaften in 2000 sind nach einigen Anlaufproblemen doch gut verlaufen. In Löhne wurde ein Vergleichswettkampf durchgeführt, der allen Beteiligten sehr viel Freude gemacht hat. Für 2001 soll diese Aktion auf jeden Fall wiederholt werden. Ebenfalls sollen endlich auch mal andere Vereine besucht werden, evtl. sogar ein eigener Wettkampf ausgerichtet werden.

In der Wasserball – Meisterschaft 99 / 2000 errang die Startgemeinschaft der Damen mit den Portanerinnen den 4. Platz von 5 Teams. Leider funktionierte dieser Zusammenschluss nicht so gut wie erhofft. Dies zeigte sich auch darin, dass die Damen an keinem Turnier teilgenommen haben. Da die SVO – Damen ihren Kader wieder selbständig aufbauen konnten, spielen sich in der neuen Saison wieder als eigenständige Mannschaft.

Die Herren errangen in der Meisterschaft einen hervorragenden vierten Platz von 9 Teams. Vom drittplazierten trennten die Oeynhauser nur 2 Punkte bei besserem Torverhältnis. Die Herren spielten auf Turnieren in Neuss, Dornberg und Borghorst. Das eigene Wasserballturnier 2000 fand am 19. + 20. August statt. Zwar konnte die Teilnehmerzahl deutlich gesteigert werden, doch die Gastmannschaften nahmen an der abendlichen Feier kaum teil, so war das Turnier wirtschaftlich gesehen, nicht gerade positiv. Für 2001 ist das Turnier am 25. + 26. August angesetzt. Organisatorische Änderungen z.B. mit Einführung einer „Happy Hour“ sollen dann auch für einen finanziellen Erfolg sorgen. Wasserballwart Eismann bedankte sich bei den Schiedsrichtern Licht, Witschel und Lampe für die gute Arbeit. Der Vorstand ehrte die langjährigen Mitglieder Anne Triphus (10 Jahre), Christel Meyer (20 Jahre) und Rolf Grebe (25 Jahre).

1. Vorsitzender, Gerd – Uwe Kubitz mahnt das sich verschärfende Problem der fehlenden Übungsleiter sowie die negative Entwicklung in der Beziehung mit der Stadt. Sollten diese Probleme nicht angegangen werden, so stehen dem Verein schwere Zeiten ins Haus.

Bezüglich der Reibereien mit den Bademeistern hatte der 2. Vorsitzende Thomas Gries und Geschäftsführer Gerald Zein einen Gesprächstermin mit dem Bürgermeister. Fazit: Nachdem der Bürgermeister Rücksprache mit seinen Mitarbeitern geführt hat soll Anfang / Mitte März 2002 noch einmal ein „Runder-Tisch“ mit allen Beteiligten und dem Bürgermeister stattfinden.

Die Übungsleitersituation ist sehr bedenklich. Zuviel Arbeit ist auf zu wenige Personen verteilt. Besonders erfreulich ist, dass sich bereits zwei Eltern am Freitagstraining beteiligen. Die Grundschulstadtmeisterschaften in 2001 waren ein Erfolg. Ein Vergleichswettkampf in Löhne beim dem auch der Verein aus Schnathorst teilnahm, zeigte den deutlichen Aufwärtstrend bei unserem Schwimmernachwuchs. Der SVO war mit Abstand am erfolgreichsten. Für 2002 sind ebenfalls die Teilnahme an Wettkämpfen im März in Beckum und evtl. im Dezember in Lemgo geplant.

In der Wasserballmeisterschaft 2000 / 2001 wurden das Damenteam leider nur Dritte bei drei Mannschaften. Allerdings waren Sie punktgleich mit den Zweitplazierten. Die Herren waren in der Meisterschaft recht erfolgreich. Nach den üblichen Pflichtspielen verpassten Sie nur knapp die Aufstiegsrunde. Danach fehlte etwas die Motivation und am Ende erreichten Sie „nur“ Platz Sechs von acht Teams. Die Herren nahmen am Turnier in Dornberg und gemeinsam mit den Damen in Buxtehude teil. In der neuen Meisterschaft wird eine 1 ½ fache Runde gespielt. Besonders negativ ist, dass die Stadt Bad Oeynhausen dem SVO den Sonntag für die Austragung der Heimspiele ersatzlos gestrichen hat. Nunmehr müssen diese Spiele an den Trainingsabenden stattfinden. Eine Hochrechnung ergab, dass dem SVO in der Hallenbadsaison demnach nur noch 8 Trainingsabende zur Verfügung stehen. Das eigene Wasserballturnier war mit 10 Herren- und zwei Damenmannschaften gut besucht. Die Herren errangen sogar einen tollen 5. Platz. Leider viel die Siegermannschaft aus Berlin bei allen Teilnehmern sehr negativ auf, sodass man sich entschied die Berliner für das nächste Turnier, welches für den 6.+7. Juli 2002 geplant ist, nicht wieder einzuladen.

Bis auf das Abschimmen im Freibad, was allerdings sehr gelungen war, lag die Jugendarbeit völlig brach. Der Vorstand will sich nun um Aktivitäten wie z.B. einer Nachtwanderung annehmen.

Kubitz möchte den Generationenwechsel einleiten und stellt sein Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung. Vorgeschlagen wurde Thomas Gries, der zurzeit den 2. Vorsitz stellt. Kubitz würde bei Wahl von Gries den 2. Vorsitz kommissarisch übernehmen. Thomas Gries wurde einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt und nahm die Wahl an. Der bisherige kommissarische Schwimmwart Andre Eichhorn wurde ebenfalls einstimmig in das Amt gewählt. Der Vorstand ehrte die langjährigen Mitglieder: Stefan Redecker (10 Jahre), Lothar Hochhaus (40 Jahre) sowie Alwine Lame und Ewald Krüger (jeweils 50 Jahre).

Ab dem 1.1.2002 beträgt der Beitrag für Mitglieder bis 18 Jahre sowie für Soldaten, Studenten und Auszubildende jährlich 30,00 €, für Erwachsene 48,00 €, für Ehepaare 54,00 € und für Familien 72,00 €.

Dem Schwimmverein stehen große Probleme in Bezug auf die Trainingsstätten ins Haus. Es wird die Privatisierung des Freibades und eine mögliche Schließung des Hallenbades diskutiert. Die Stimmung gegenüber den Schwimmmeistern und der Stadt hat sich etwas entspannt. In einem Gespräch beim Bürgermeister wurde dies ebenfalls betont. Nunmehr wurden sogar Schlüssel für das Freibad ausgegeben und es wurde genehmigt, dass Vereinmitglieder freitags nach dem Training auch ohne Aufsicht noch den Vereinsraum nutzten können. Eine größere Anzahl von Aktiven hat beim DLRG das Rettungs-schwimmerabzeichen in Silber abgelegt. Dies war von Seiten der Stadt als Bedingung für die Übungsleiter gefordert worden.

Die Grundschulstadtmeisterschaften in 2002 waren wieder gut besucht. Es zeigte sich, dass der Ablauf immer besser funktioniert. Neuer Termin wird der 15.3.2003 sein. Zwei Wettkämpfe waren geplant. Für den Termin in Brake konnten nicht genügend Aktive gefunden werden. Für den Wettkampf in Lemgo wurde unsere Meldung nicht angenommen (wegen Platzmangel). Allerdings war das Starterfeld in Lemgo auch ziemlich stark. Für 2003 wird ein Termin im Juni angepeilt und das Adventschwimmen in Brake. Problematisch sind immer die hohen Startgebühren von 3-4 € pro Start. Die Vereinsmeisterschaften sind sehr gut verlaufen. Die Siegerehrung wurde mit einer Nachtwanderung mit anschließender Einkehr im Alten Forsthaus verbunden.

Ein eigener Schwimmwettkampf ist zurzeit nicht möglich. Zum Einen scheitert es an den personellen Möglichkeiten und auch wohl am Widerstand der Stadt, die sicherlich keine Zeiten anbieten würde.

Der Wasserballwart Axel Eismann wird nur noch bis zum Sommer sein Amt ausüben. In der Meisterschaft 2001 / 2002 belegten die Damen den 3. Platz. Die Herren erreichen einen tollen 2. Platz. Es wurden vier Turniere besucht, nämlich Hannover, Bremen, Dornberg und Herford. Für unser eigenes Turnier hatten neun Mannschaften zugesagt, wovon aber nur sieben anreisten. Der Ablauf war aber nicht gefährdet. Die Damen belegten den 2. Platz und die Herren den Dritten. Sieger wurde Waltrop. Eismann befürchtet wegen der zunehmenden Personalsorgen, dass für die neue Saison evtl. gar keine Mannschaft mehr gemeldet werden könnte. Das geplante und organisierte Sommerfest im Rahmen des Wasserballturniers ist völlig fehlgeschlagen. Für 2003 müssen neue Ansätze her.

Gerd-Uwe Kubitz der den 2. Vorsitz bisher kommissarisch übernommen hatte wurde einstimmig gewählt. Als Jugendvertreter konnten Ulrike Husovic und Bosko Mileta gewonnen werden. Der Vorstand ehrte für langjährige Mitgliedschaft: Axel Schmitz (10 Jahre) und  Gerald Zein,  Thorsten Knappmeier, Alexandra Lange, Daniela Lange sowie Arne Witschel (jeweils 20 Jahre).

Die Privatisierung des Freibades ist vorerst gescheitert. Die Stadt öffnet das Sielbad wie gewohnt, wohl auch aus politischer Sicht wegen der bevorstehenden Wahlen. Die finanzielle und personelle Situation der Stadt ist aber weiter sehr angespannt. Geplant ist das Bad für die Frühschwimmer evtl. ohne Aufsicht zu öffnen. Dazu sollten diese Schwimmer im SVO organisiert sein. Dann allerdings wäre der Zugang zum Freibad auch für die restlichen Mitglieder zu Trainings- oder Wasserspielzeiten ohne Aufsicht möglich. Die Entwicklung bleibt abzuwarten.

Die Grundschulmeisterschaften 2003 sind problemlos verlaufen. Highlight war die Teilnahme am Sennepokal an zwei Tage mit Zelten. Auch für 2004 steht dieser Wettkampf auf dem Programm, dann sollen auch die jüngeren Schwimmer teilnehmen. Eine feste Größe im jährlichen Terminkalender soll der Vergleichswettkampf mit Löhne werden. Vor allem haben hier auch die Jüngsten von der Bahn 4 eine Möglichkeit ihr Können zu demonstrieren. Evtl. sollen die Kleinen auf einem Wettkampf in Hövelhof starten. Die Vereinsmeisterschaften sind vom Nov./Dez. 2003 in das Frühjahr 2004 verlegt worden. Wegen der langen Ferien war ein sinnvoller Vergleich nicht möglich. Der Zeitpunkt soll auch für die Zukunft beibehalten werden. In der Wasserballmeisterschaft 2002 / 2003 belegten die Damen den 3. Platz. Die Herren erreichten erneut Rang 2. Es wurden leider keine fremden Turniere besucht. Das eigene Turnier war wegen der Schwierigkeiten mit der Stadt erst sehr kurzfristig zu organisieren. Trotzdem konnte der Ausfall der Veranstaltung verhindert werden. Sieger wurde erneut Waltrop. Für 2004 soll die Idee wieder aufgegriffen werden, das Turnier auch für den gesamten Verein attraktiv zu gestalten, im Rahmen eines Sommerfestes auch für die Eltern der Schwimmer. Das Anschwimmen Ende Mai war sehr gut besucht, auch von den Eltern. Das Konzept einer Anmeldung mit einem kleinen Unkostenbeitrag hat Wirkung gezeigt. Im November wurde ein Kegeln im Kaisercenter mit Pizzaessen organisiert. Mit über 30 Kindern war die Veranstaltung ausgebucht. Als Wasserballwartin unterstützt Simone Krüger den Vorstand. Weiter konnte Kunibert Schur als Seniorenwart gewonnen werden. Folgende langjährige Mitglieder wurden geehrt: Bianca Opaitz, Katja Diekmann, Melanie Haselhorst und Guido Licht (jeweils 10 Jahre). Andre Eichhorn, Axel Eismann, Thomas Gries und Sven Simon (jeweils 20 Jahre) und Gisela Schur (40 Jahre).

Die Belastungsgrenze für die Trainer ist überschritten. Da auch keine Entlastung kommt, leidet bereits der Unterricht für die Kinder. Evtl. müsste nach externer Unterstützung gesucht werden. Dafür sind ggf. weitere finanzielle Mittel nötig.

Das Wasserballturnier 2004 wurde durch die Stadt abgesagt. Dies war ein Novum. Für 2005 sicht die Stadt allerdings keine Probleme. Eine evtl. Öffnung für die Öffentlichkeit wird allerdings noch geprüft. Der Vergleichwettkampf in Löhne konnte leider nicht stattfinden. Die Vereinsmeisterschaft zeigte mit gerade 25 Kindern einen Tiefpunkt in der Beteiligung. In 2004 wurden auch sonst keine Wettkämpfe bestritten. Neben der fehlenden Motivation der Kinder, mangelt es auch an der Leistung. Eine weitere Hürde ist die Pflicht, Wettkampfrichter zu stellen. Da der Verein keine Wettkampfrichter ausgebildet hat, und auch keine Freiwilligen in Sicht sind, bleibt als letzte Möglichkeit evtl. gegen Bezahlung das Problem lösen zu können. Alle diese negativen Meldungen zeigen den Ernst der Lage. Das Schwimmtraining leidet erheblich unter der Überlastung der Verantwortlichen. Wenn aus den eigenen Reihen keine Unterstützung kommt, muss man sich evtl. extern Hilfe holen. Eine positive Meldung sind die Grundschulmeisterschaften. Organisation und Ablauf waren sehr gut. Die Sparkasse als Sponsor zeigte sich sehr großzügig und spendete Urkunden und Medaillen.

In der Wasserballmeisterschaft 2004 / 2005 belegten die Damen und Herren jeweils den 4. Platz. Es wurde nur ein Turnier besucht. Das eigene Turnier 2004 wurde wie bereits erwähnt durch die Stadt gekippt. Das Turnier 2005 wird um die Schlussrunde in der Damenmeisterschaft gebaut.

In der Jugendarbeit hatte man mit dem Sommerfest wegen des schlechten Wetters erneut kein Glück. Trotz guter Vorbereitung kamen kaum Kinder. Eine weitere Aktion war das „Bosseln“. Hier war die Teilnahme trotz des bescheidenen Wetters allerdings sehr gut.

Das dringende Trainerproblem soll durch externe Personen gelöst werden. Diese Trainer arbeiten aber nur gegen Bezahlung. Dafür reichen die finanziellen Mittel nicht aus. Thomas Gries stellt einen Dringlichkeitsantrag für eine Beitragsanpassung. Mit einer Gegenstimme wird eine Beitragerhöhung wie folgt beschlossen: Der Beitrag für Kinder steigt von 30 auf 60 Euro, für Erwachsenen von 48 auf 60 Euro, für Ehepaare von 54 auf 70 Euro, für Familie von 72 auf 80 Euro. Ebenfalls wird von jährlicher auf ½ jährliche Zahlweise umgestellt. Der Vorstand ehrte die folgenden Mitglieder: Marcel Linke (10 Jahre), Dunja Meier (25 Jahre) sowie Klaus Jäger und Oskar Klausner (jeweils 70 Jahre).

Die Trainerfrage ist weiterhin ungelöst. Insbesondere das Freitagstraining ist gefährdet. Montags wird das Training ausschließlich von den Herren geleitet.

Die Diskussion um einen Mögliche Schließung des Hallenbades in seit dem Ratsbeschluss Ende 2005 voll entfacht. Lt. Stadtrat ist ein Gutachten in Arbeit über die Möglichkeit der Sanierung oder evtl. Schließung und Bau eines Kombibades. Das Gutachten soll im Sommer 2006 vorliegen. Fazit aus einer Diskussionsrunde mit Stadtrat und betroffenen Bürger ist, dass der Kontakt zur Politik verstärkt werden muss (Lobbyarbeit).

Seit Mitte Januar 2006 verfügt der Verein über eine eigene Homepage:

www.schwimmverein-badoeynhausen.de

Das Trainerproblem zeigt sich in den schwachen Leistungen der Schwimmer. Aus den eigenen Reihen ist keine Hilfe zu erwarten. Die externe Suche nach einem Trainer wird ausgeweitet. Die Grundschulmeisterschaften 2005 sind hervorragend gelaufen. Die Vereinsmeisterschaften 2005 / 06 starten im Februar. Pro Abend wird eine Lage geschwommen. Die Ehrungen sollen zum Anschwimmen im Sielbad stattfinden. In 2005 wurden erneut keine Wettkämpfe bestritten. Das Problem der nicht vorhandenen Kampfrichter ist nicht gelöst. Aufgrund der beruflichen Beanspruchung sind die Möglichkeiten auf sehr beschränkt.

Die Wasserball-Herrenmannschaft konnte 3 Nachwuchsspieler gewinnen, das Damenteam vergrößerte sich um eine Spielerin. In der Meisterschaft 2005 / 2006 waren Leistungen durchschnittlich. Die Damen belegten Platz 4 von 6. Die Herren kamen in der Hinrunde auf Rang 9 von 13. In der Rückrunde belegten die Herren dann Rang 3 von 8. Das eigene Turnier 2005 war von einer guten Stimmung geprägt. Das Bad war erstmals auch für die Öffentlichkeit geöffnet. Die erwarteten Schwierigkeiten mit den Schwimmmeistern traten auch prompt ein. Besonders Positiv war, dass das Turnier um die Endrunde der Damenmeisterschaft stattfand. Dies ist für 2006 leider nicht möglich. Die verlängerte Spielzeit in der Meisterschaft verhindert, dass wie sonst üblich zwei Spiele pro Abend stattfinden können. Dies belastet die Trainingsmöglichkeiten extrem.

Kunibert Schur ist Ende 2005 nach einer schweren Krankheit verstorben.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden Thomas Lampe (10 Jahre) und Thorsten Klinksiek (30 Jahre) geehrt.

Am 1.1.2006 hat der Verein 115 Mitglieder.

Das Gutachten über die Zukunft des Hallenbades wurde erstellt. Demnach wäre die beste Lösung, das Rehmer Hallenbad abzureichen und im Siel ein neues Hallenbad zu bauen – die Kombibadvariante. Auf diese Weise würde die marode Freibadtechnik ebenfalls mit saniert. Die Stadtverwaltung ist nun mit einem Gutachten zur möglichen Umsetzung dieses Vorhabens betraut. Bei einem Kostenvolumen von ca. 4 Mio. Euro bleibt die tatsächliche Realisierung wohl fraglich. Aus diesem Grunde sind auch wieder Gespräche mit den Betreibern der Bali-Therme aufgenommen worden.

Die Trainerfrage hat sich entspannt. Ein externer Trainer wurde engagiert, der montags und freitags anwesend ist. Darüber hinaus trainiert Paulo Ruhrländer eine Bahn, worüber wir uns besonders freuen, da sein Training leistungsorientiert ist. Ebenfalls hat Markus Ladewig nach erfolgreicher DLRG-Prüfung das Freitagstraining aufgenommen. Weiterhin ist Axel Schmitz eine wichtige Säule im Trainerstab. Die Grundschulmeisterschaften in 2006 sind hervorragend gelaufen. In 2007 wird dieser Termin wohl nicht mehr stattfinden, da kein Ersatz für den Initiator Herrn Rummel gefunden wurde. Da der Verein auch keinen Vorteil aus diesem Event ziehen kann (i.S. von Mitgliederwerbung etc.), wird sich auch keiner aus dem Verein den Posten übernehmen. Die Vereinmeisterschaften sind leider ausgefallen. Für 2007 wurden die Zeiten allerdings schon ermittelt. Im Frühjahr wird die Ehrung im Hallenbad stattfinden. Derzeit sind keine Wettkämpfe geplant.

In 2006 konnte aufgrund von Terminschwierigkeiten mit der Stadt kein Wasserballturnier stattfinden. Die Mannschaftsstärke bei den Herren und Damen ist sehr schwach. Die Damen werden sich wohl auflösen. Aus diesem Grund ist für 2007 ebenfalls kein eigenes Turnier geplant. Als neuer Wasserballwart konnte Sascha Weking gewonnen werden.

Folgende langjährige Mitglieder wurden geehrt: Sascha Weking, Eike Heilmann und Thierry Linke (10 Jahre), Britta Funk (20 Jahre) und Christel Meyer (25 Jahre).

Im Jahr des 100-jährigen Bestehens des Schwimmvereins 08 / 21 Bad Oeynhausen wird das Ableben eines lieben Freundes betrauert. Oskar Klausner (+9.1.2008) hätte am 22.1.2008 seinen 92ten Geburtstag vollendet. Nur wenig älter ist der Schwimmverein Bad Oeynhausen, der am 1.7.1908 gegründet wurde. Oskar Klausner trat am 1.1.1935 in den Verein ein und hielt dem Verein immer die Treue. Oskar Klausner wird in der Chronik des Vereins erstmals im Jahre 1953 erwähnt. Damals schwamm er mit der Jugendmannschaft im 500 Meter Stromschwimmen beim „Blauen Band der Weser“ auf Rang 1. Für besondere sportliche Leistungen wurde er mit der Ehrennadel geehrt. Mit der Nachwuchs – Wasserballmannschaft des SVO gewann Klausner in der Saison 1954 / 55 erstmals den „Anzeiger- und Tageblatt – Pokal“. Im Jahre 1955 übernahm Oskar Klausner dann den Posten des Wasserball-Trainers und wurde zum Bezirkswasserballwart gewählt. Bis zum Jahr 1962 blieb Klausner der sportliche Leiter im Verein. 1967 wurde Oskar Klausner in seiner Funktion als Bezirkswasserballwart dann vom Sportbund Minden eine Ehrenurkunde verliehen.1968 errang der Trainer Klausner mit seiner Wasserballmannschaft bei den Titelkämpfen um die deutschen Meisterschaft einen hervorragenden vierten Platz.  1972 übernahm Oskar Klausner dann den ersten Vorsitz im Schwimmverein Bad Oeynhausen. 1978, nach sechs Jahren Amtszeit, gab der nimmermüde Klausner dann den Vorsitz ab. Für seinen unbeschreiblichen Einsatz für den Verein wurde Oskar Klausner zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Oskar – du wirst uns stets in Erinnerung bleiben.

Am 29.2.2008 zählt der Verein noch 90 Mitglieder. Dennoch sind die Aussichten im Jubiläumsjahr positiv. Auf der Jahreshauptversammlung wird Thomas Gries erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Heinrich Flores tat es ihm gleich und wurde zum 23ten Mal zum Kassierer bestimmt. In der abgelaufenen Saison konnte der Vorstand einen stetigen Aufwärtstrend für den Bereich Schwimmen verkünden. Dies ist auf die tolle Arbeit der Trainer zurückzuführen. Offiziell hat nun auch Markus Ladewig den Posten als Schwimmwart übernommen. Er wurde einstimmig auf der Versammlung gewählt. Ihm zur Seite stehen: Paulo Ruhrländer, Axel Schmitz und Andreas Hillert. Für die Wasserballsaison 2007/08 haben die Damen aus Personalmangel keine Mannschaft melden können. Die Herren konnten sich hingegen noch verstärken und sind derzeit sogar auf dem dritten Tabellenplatz. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden ebenfalls die Vereinmeister geehrt. Herren Jahrgang 90 und älter: 1. Paulo Ruhrländer, 2. Daniel Pollok, 3. Björn Stuke. Herren Jahrgang 91 – 95: 1. Kevin Morrison, 2. Philipp Dobczyk, 3. Joshua Kolodziej. Herren Jahrgang 96 und jünger: 1. Eduard Dingis, 2. Artur Rebin, 3. Vincent Waltherscheid. Damen Jahrgang 95 und älter: 1. Hanna Depenbrock. Damen Jahrgang 96 und jünger: 1. Annika Fahrenhorst, 2. Scarlett Dobczyk, 3. Ksenia Dick.

Es ist geschafft! Seit dem 1. Juli 2008 kann der Schwimmverein 08 / 21 Bad Oeynhausen e.V. auf 100 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Und davon hat der Verein eine Menge vorzuweisen. Auch das Stadtarchiv von Bad Oeynhausen, welches seinen Fundus nach Daten des Schwimmvereins durchforstet hatte, war über den Umfang erstaunt. Dafür noch einmal herzlichen Dank. Derzeit sind die Verantwortlichen des SVO über den Status sehr zufrieden. Der Verein ist zwar nicht der Größte (die Mitgliederzahl schwankt um 100 … passend zum Jubiläum), aber kerngesund.

Gefeiert wurde in zwei Etappen. Der „offizielle“ Festakt wurde am 17. August 2008 im Kaiserpalais begangen. Festredner waren Burkhard Schröder als Vertreter für den Schwimmverband NRW und Bürgermeister Klaus Müller-Zahlmann. Da für alle Vereinsmitglieder die Platzverhältnisse nicht ausreichend waren, wurde am 23. August 2008 noch einmal im Freibad im Siel gefeiert. Hier war ein großes Familienfest geplant. Leider spielte das Wetter nicht mit und die Feier viel buchstäblich ins Wasser.

2008 war auch sportlich für den SVO ein gutes Jahr. Im Schwimmbereich trägt die Arbeit von Schwimmwart Markus Ladewig erste Früchte. Es wurde bereits zwei Wettkämpfe in Bünde und Brakwede erfolgreich bestritten. Die Wasserballherren haben ebenfalls eine gute Saison gespielt und sind mit Platz 4 hinter Steinhagen, Herford und Löhne sehr zufrieden. Die Damen haben sich leider aufgrund von Personalmangel vom Spielbetrieb zurückgezogen. Am 31.12.2008 hatte der Verein 95 Mitglieder. Zur Ehrung stehen an: Stefan Kubitz und Tommaso Cedrola (20 Jahre), Thorsten Knappmeier, Alexandra Lange, Daniela Lange, Arne Witschel, Sieglinde Flores, Heinrich Flores und Gerald Zein (25 Jahre) sowie Gerd-Uwe Kubitz und Dieter Lange (50 Jahre).

2009 war ein durchwachsenes Jahr. Große Sorgen machte die drohende Schließung des Hallenbades Rehme. Nur im letzten Moment wurden rd. 120 Teuro von der Stadt für dringende Maßnahmen zur Sicherung der Standfestigkeit des Bades genehmigt. Der Ratsbeschluss, der für Sanierungsmaßnahmen wie z.B. Erneuerung der Heiztechnik gefasst wurde, gilt weiter. Derartige Aufwendungen führen definitiv zur Schließung des Bades. Ein weiteres „Sorgenkind“ ist der langjährige Kassenwart, Heinrich Flores. Aufgrund von gesundheitlichen Problemen kann Heinrich Flores das Amt nicht länger ausführen. Flores ist nach unserem langjährigen Ehrenvorsitzenden Oskar Klausner, der ja leider am 9.1.2008 verstarb, nun das dienstälteste 008 verstarb, nun das dienstälteste ährigen Ehrenvorsitzenden Oskar Klausner, der ja leider am 9.ores und Gerald Zein (25 Jahre Vorstandsmitglied im SVO. 1984 wurde Flores zunächst als Seniorenwart in den Vorstand gewählt. Im folgenden Jahr übernahm er zusätzlich noch das Amt des 2. Vorsitzenden. Doch 1986 entdeckte er seine wahre Leidenschaft als Hüter des Geldes. Nach 24 Jahres als Dauer-Kassenwart muss Heinrich nun sein Amt zur Verfügung stellen. Für diesen Einsatz sagen wir „herzlichen Dank“.

Auch sportlich gibt es Licht und Schatten. Die Wasserballherren erreichen nur Platz 6 von 8 Teams. Mit einem Punkt geschlagen von Bad Driburg auf Rang 5. Die Schwimmabteilung entwickelt sich dafür aber weiterhin prächtig. In 2009 wurde bereits 24 Schwimmabzeichen abgenommen. Die Vereinsmeisterschaften wurden erstmals im Kino „Lichtblick“ in Kirchlengern gefeiert. Vereinsmeister wurde Daniel Pollok, Vereinsmeisterin, Annika Fahrenhorst. Zum 31.12.2009 hatte der Verein 106 Mitglieder. Zur Ehrung standen an: Corinna Balk (20 Jahre), Axel Eismann, Andre Eichhorn und Thomas Gries (25 Jahre), Marion Gohr und Anke Huchzermeyer (30 Jahre), Margret Balk (40 Jahre) und Kurt Balk (50 Jahre).

2010 brachte für den SVO keine sonderlichen Überraschungen. An der „Bäderfront“ hat sich nichts weiter getan. Positiv ist allerdings, dass die Maßnahmen zur Gebäudestandsicherheit des Rehmer Hallenbades durchgeführt worden sind. Der Aufwärtstrend im Schwimmbereich hält weiter an. Es wurden 19 Schwimmabzeichen abgenommen. Besonders erfreulich war die erfolgreiche Teilnahme an Wettkämpfen in Lübbecke und Bünde. Das Familienfest zum Anschwimmen war erneut sehr gut besucht. Die Siegerehrung der Vereinsmeister wurde aufgrund der tollen Resonanz wieder im Kino „Lichtblick“ in Kirchlengern veranstaltet. Kleine Sorgenfalten macht allerdings die Entwicklung an der Trainerfront. Markus Ladewig kann aus beruflichen Gründen das Montagstraining nicht mehr leiten. Darüber hinaus ziehen sich zwei weitere Übungsleiter zurück. Die Wasserballer haben sich mit einem guten fünften Platz wacker geschlagen. Folgende langjährigen Mitglieder wurden geehrt: Kevin Morrison, Tome und Paulo Ruhrländer (10 Jahre), Simone Böhne und Martina Fahrenhorst (20 Jahre), Dunja Meyer (30 Jahre), Ilona Lange (40 Jahre), Rolf Kagesmeier (60 Jahre) und Klaus Jäger (75 Jahre). Der Verein zählt am Jahresende 107 Mitglieder.

Im Rückblick auf 2011 zeigt sich ein stabiles Vereinsleben. Zwar sind die Sorgen um das Rehmer Hallenbad immer noch vorhanden, aber nicht mehr so präsent. Derzeit diskutiert man wieder über den möglichen Bau eines Kombibades im Siel. Aber es gibt nichts Konkretes zu berichten. Die Mitgliederzahl ist weiter gestiegen. Zum 31.12.2011 zählt der Verein 128 Mitglieder. Davon allein 51 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Noch einmal 17 Mitglieder finden sich in der Altersgruppe bis 18 Jahre. Insgesamt wurden 20 Schwimmabzeichen erworben. Die Situation bei den Trainern und Übungsleitern hat sich nicht entspannt. Dies ist auch mit ein Grund dafür, dass es leider nicht gelungen ist Schwimmwettkämpfe zu besuchen, um die eigene Leistung mit fremden Vereinen zu messen. Der Leistungsvergleich im Rahmen der Vereinsmeisterschaft macht aber zuversichtlich. Die Siegerehrung im Kino „Lichtblick“ war erneut ein Erfolg. Ebenso wie das Familienfest zum Anschwimmen im Siel. Die Wasserballherren schlagen sich tapfer. In der Saison 10/11 belegten sie Platz 6 von 8 Teams mit nur einem Punkt hinter Warendorf. In 2011 gab es nur zwei Jubilare: Denise Hase (10 Jahre Mitglied im SVO) und Britta Funk (25 Jahre im SVO).

Auch im Jahr 2012 kann man die gute Vereinsarbeit u.a. dadurch messen, dass die Mitgliederzahl zum 1.1.2012 mit 125 Personen einen weiterhin hohen Wert markiert. Die zwischenzeitlich angespannte Situation bei den Übungsleitern konnte erfolgreich gelöst werden und alle Trainingseinheiten wurden absolviert. Mit 25 abgenommen Schwimmabzeichen zeigt die Leistungskurve der Nachwuchsschwimme weiter nach oben. Leider ist es erneut nicht gelungen an einem Vergleichswettkampf teilzunehmen, doch dies ist für das kommende Jahr fest eingeplant. Höhepunkte in 2012 waren erneut die Siegerehrung der Vereinsmeister im Kino „Lichtblick“ in Kirchlengern. Die Kinder erwarten regelrecht diese Veranstaltung. Mit dem Film „Rio“ waren alle sehr zufrieden. Weiter ist das jährliche Familienfest „Anschwimmen“ wieder gut angenommen worden. Die Wasserballherren haben in der abgelaufenen Saison mit Platz 7 von 9 Teams einen angemessen Erfolg verbucht. Eine Menge Spaß hatten die Wasserballer auf dem Turnier in Ochtrup. An der Vorstandsfront gab es kaum Veränderungen. Thomas Gries bleibt 1. Vorsitzender und Markus Ladewig wurde als Schwimmwart bestätigt. Für das Amt des Kassenwartes konnte Felix Nieburg gewonnen werden. Nachdem Arne Witschel in 2011 das Amt zunächst kommissarisch von Guido Hiltner übernommen hatte, wurde dieser dann kurzfristig von Gerald Zein abgelöst. Im Jahr 2012 gab es folgende Jubilare zu ehren: Daniel Pollok (10 Jahre) sowie Julia und Ulrich Linnemann (beide 10 Jahre).

Auf der Jahreshauptversammlung 2013 gibt Gerd-Uwe Kubitz endgültig nach 25 Jahren Vereinstätigkeit die Verantwortung ab. Alle Versuche ihn umzustimmen blieben erfolglos. Erstmals taucht Kubitz 1987 als Wasserballwart im Vorstand auf. 1993 übernimmt er dann die Geschäftsführung im SVO. Im Jahr 1996 steigt Kubitz dann zum 1. Vorsitzenden auf. Ab 2002 leitet Gerd-Uwe dann die Geschicke des Vereins als 2. Vorsitzender. Als Nachfolger konnte Axel Eismann gewonnen werden. In den anderen Vorstandsposten wurden Gerald Zein als Geschäftsführer und Sascha Weking als Wasserballwart bestätigt. Auch sonst war im Jahr 2013 einiges los. Mit 138 Mitgliedern zum 1.1.2013 steigt die Mitgliederzahl weiter an. Darunter befinden sich nun auch 4 Triathleten. Im Juni 2013 ist der SVO dem Nordrheinwestfälischen Triathlon-Verband e.V. (NRWTV e.V.) beigetreten. Mit dieser Sparte ist das Sportangebot neben Schwimmen und Wasserball sinnvoll erweitert worden. Weiter wurde der Stadtsportbunde (wieder-) gegründet. Ziel dieser Vereinigung soll die Verbesserung der Kommunikation zwischen Verwaltung und Vereinen sein. Dies ist aus Sicht des SVO auch dringend notwendig, hat sich doch der Umgang miteinander deutlich verschlechtert. So wurde die Nutzung unseres Vereinsraumes im Siel eingeschränkt. Dem SVO wurde untersagt, die Schwimmutensilien (Bretter etc.) die im Hallenbad vorhanden sind, zu nutzen. Bei fehlendem Nachweis von Rettungsschwimmabzeichen wurde mit Trainingsverbot gedroht. Dafür läuft es Vereinsintern sehr gut. Besonders Highlight war die Durchführung einer Kanutour. Aber auch die Vereinsmeisterfeier (wieder im Kino „Lichtblick“) mit dem Film „Madagaskar 3“ und das Fest zum Start der Freibadsaison „Anschwimmen“ waren wieder sehr beliebt. Leider wurde auch in 2013 kein Schwimmwettkampf besucht. Für das kommende Jahr sollen dafür aber gleich zwei Wettkämpfe, einer vor den Ferien und ein Adventschwimmen, gebucht werden. Für die Wasserballherren gab es ebenfalls Neuerungen. Die bisherige Trennung von Bezirksliga und Bezirksklasse wurde aufgehoben und die Teams in der OWL-Liga Gruppe 1 und 2 neu sortiert. So kam es nun, dass man auch gegen Mannschaften aus der ehemaligen Bezirksliga antreten durfte. In der Gruppe 2 erreichten die Wasserballer vom SVO Platz 5 vor Herford und Warendorf. Dieses Experiment wurde für die kommende Saison wieder beendet. In 2013 wurde leider kein Turnier besucht u.a. weil Ochtrup in diesem Jahr eine Pause eingelegen musste. Folgende Jubiläen galt es zu ehren: Jan-Eike Pollok und Erik Fulde für 10-jährige Mitgliedschaft sowie Stefan Kubitz und Tomaso Cedrola die beide 25 Jahre dem SVO die Treue halten.

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